"HENNIS" Orchideen seit 1891

Die Faszination für Orchideen überträgt sich in der Familie Hennis von Generation zu Generation. Sie trotzte Weltkriegen, Ölkrisen und der Einführung des Washingtoner Artenschutzabkommens.  


          

Mitte des 18. Jahrhunderts kam im englischen Königshaus die Mode auf, tropische Orchideen in heimische Gefilde zu holen. Sammler waren in den Urwäldern Südamerikas oder des pazifischen Raumes gleich mehrere Monate unterwegs, um die begehrten Kostbarkeiten einzupacken, sie auf dem Seeweg mit nach Europa zu bringen – und auf der Überfahrt einen nicht unbeträchtlichen Anteil der Fracht zu verlieren. Wildentnahme war damals noch kein Thema.  Wilhelm Hennis war als Sammler für Louis Sander aus Brügge 1876 zum ersten Male in Südamerika später auch in Ostasien unterwegs.

 

        

Manche, bis zu jener Zeit noch unbekannte Orchidee,wurde von Wilhelm Hennis zuerst gefunden und nach ihm benannt. Manche gefährliche Abenteuer musste er dafür bestehen. Doch die Tropen forderten schließlich auch von Wilhelm Hennis ihren Tribut. Nach sich wiederholenden Malaria-Anfällen kehrte er 1889 zur Erholung nach Deutschland zurück. Der Entschluss reifte in Wilhelm Hennis, sesshaft zu werden, zu heiraten und eine eigene Firma zu gründen.

 

     

Auf der Suche nach einem passenden Standort bot sich in Hildesheim am Rande der Stadt, an der Großen Venedig, das Stadthaus eines Landadeligen an. Im Herbst 1891 konnte der neue Besitz bezogen werden und noch im gleichen Jahr wurde das erste Treibhaus in Betrieb genommen. 1891 wurde damit zum Gründungsjahr der Firma. Das Geschäft war zunächst dem risikoreichen Import von Orchideen gewidmet, später auch der Zucht, Aufzucht und Artenerhaltung.

WWW.HENNIS-ORCHIDEEN.DE